Die Holzfeuchte gibt an, wie viel Wasser noch im Holz steckt. Sie ist die wichtigste Kennzahl für Brennholz, denn nur trockenes Holz brennt sauber und entwickelt seinen vollen Brennwert.
Welcher Wert ist gut?
Als ofenbereit gilt Holz mit einer Restfeuchte unter 20 %, besser noch unter 15 %. Frisch geschlagenes Holz kann über 50 % Feuchte haben – das ist im Ofen nichts als Ärger: viel Rauch, wenig Wärme, Ruß im Schornstein.
Wie wird Holz trocken?
Durch richtige Brennholzlagerung als luftgetrocknetes Holz – aufgestapelt, belüftet, regengeschützt. Das dauert je nach Holzart ein bis zwei Jahre.
Einfache Faustregel: Trocken ist gut, ofenbereit ist besser. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft ofenfertiges Brennholz mit entsprechend trockener Holzfeuchte.